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Thomas Wenk

Thomas Wenk studierte Klavier und Musiktheorie, später Komposition bei Mathias Spahlinger und ist Dozent für Musiktheorie bzw. Improvisation an den Musikhochschulen Freiburg und Trossingen. Er spezialisierte sich auf Werke für Kassettenrekorder, Prepared Piano sowie improvisierte Musik. Seine Arbeiten bewegen sich oft im medienübergreifenden Bereich experimenteller Zwischenformen mit Tanz, Video und Bildender Kunst. Thomas Wenk setzt Kassettenrekorder in seinen Kompositionen seit 1999 als live-Instrumente ein, er nutzt die eigenwillige Klangvielfalt und analoge Ästhetik dieses Medium-Instruments jedoch ohne Retro-Nostalgie. Neben Performance-Improvisationen entstanden Kompositionen für Kassettenrekorder in Verbindung mit Sprache oder Instrumenten sowie für reine Kassettenrekorder-Ensembles. Statt vorproduziertem Material werden meist nur Klänge verwendet, die während der Aufführung aufgenommen und bearbeitet werden. Die Rekorder und Kassetten sind manchmal technisch präpariert, um weitere Klangmöglichkeiten zu nutzen. Diese Kompositionen wurden u.a. aufgeführt von Johannes Kreidler, Sebastian Berweck, Sebastian Hoffmann, ensemble chronophonie, duo contour und ensemble handwerk. Mehrere Portraitsendungen und live-Mitschnitte wurden von DLR produziert, zuletzt erschien in den positionen sein Artikel ›Analoge Zombies - das zweite Leben der Kassettenrekorder als Instrumente‹.


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