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Helmut Lachenmann

Helmut Lachenmann (* 27. November 1935 in Stuttgart), studierte 1955–1958 Klavier, Theorie und Kontrapunkt an der Musikhochschule Stuttgart sowie 1958–1960 Komposition in Venedig bei Luigi Nono. Die ersten öffentlichen Aufführungen seiner Werke fanden 1962 bei der Biennale Venedig und bei den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt statt. Nach einer Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg unterrichte Lachenmann als Professor für Komposition an den Musikhochschulen in Hannover (1976–1981) und in Stuttgart (1981–1999). Darüber hinaus leitete er zahlreiche Seminare, Workshops und Meisterklassen im In- und Ausland, u. a. zwischen 1978 und 2006 mehrfach bei den Darmstädter Ferienkursen. 2008 unterrichtete Lachenmann als Fromm Visiting Professor an der Harvard University, Cambridge/MA.


Für sein kompositorisches Schaffen erhielt Lachenmann zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1997 den Ernst von Siemens Musikpreis, 2004 den Royal Philharmonic Society Award London, 2008 den Berliner Kunstpreis und den Leone d’oro der Biennale di Venezia sowie 2011 den BBVA-Preis „Grenzen des Wissens“ und 2015 den GEMA-Autorenpreis.


Lachenmann ist Fellow der Royal Academy of Music, Commandeur des Arts et des Lettres, Ehrendoktor der Musikhochschulen Hannover, Dresden und Köln sowie Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Brüssel, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München.


Seine Werke haben Maßstäbe gesetzt und werden bei vielen Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland gespielt.

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